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Erdogan wirft Deutschland und Europa "Hexenjagd" gegen Russen vor - Treffen Lawrow und Kuleba in Antalya

Recep Tayyip Erdogan, türkischer Päsident,  hat Deutschland und Europa wegen des Krieges in der Ukraine "Hexenjagd" gegen das russische Volk und seine Künstler vorgeworfen.

 

Erdogan sagte bei einer Versammlung seiner islamisch-konservativen Partei AKP, dass die Türkei die Ukraine nicht im Stich lasse. Man akzeptiere aber auch "keine Praktiken, die einer Hexenjagd gegen das russische Volk, die russische Literatur, deren Studenten und Künstler ähneln". Seine Kritik richtete sich dabei an Deutschland und andere europäische Länder. 

 

Dirigenten-Rauswurf in München

 

Als Beispiel nannte Erdogan den Rauswurf des russischen Dirigenten Waleri Gergijew, dessen Namen soll er nicht genannt haben, bei den Münchner Philharmoniker.  Gergijew, dem Putin-Nähe nachgesagt wird, musste in München gehen, weil er sich trotz Aufforderung nicht von Putins Krieg in der Ukraine distanziert hatte. Auch in anderen Ländern war Gergijew wegen seiner Haltung zum Ukraine-Krieg nicht willkommen. 

 

Dauerhafte Waffenruhe in der Ukraine

 

Unterdessen treffen sich morgigen Donnerstag Russlands Außenminister Sergej Lawrow und sein ukrainischen Amtskollege Dmytro Kuleba in Antalya. Erdogan erhofft sich von den Gesprächen Treffen eine dauerhafte Waffenruhe. mei

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