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Kubicki: Allgemeine Impfpflicht ist Katastrophe für Rechtsstaat

Der stellvertretende FDP-Chef Wolfgang Kubicki warnt vor einer allgemeinen Impfpflicht. "Das würde eine Katastrophe für unseren Rechtsstaat werden", sagt er im "Wochentester"-Podcast von "RedaktionsNetzwerk Deutschland" und "Kölner Stadt-Anzeiger".

 

Trotz aller Restriktionen bis hin zu Berufsverboten hätten sich immer noch zwölf bis 13 Millionen Menschen nicht impfen lassen. "Was glauben wir, was passieren wird, wenn die von ihren Krankenkassen angeschrieben werden? Dass sie mitteilen sollen, welchen Impfstatus sie haben. Und es reagieren von den zwölf Millionen die Hälfte schon mal nicht. Dann haben wir sechseinhalb Millionen, die die Gesundheitsämter auffordern müssen, einen Impftermin wahrzunehmen".

 

Weg von einer Politik der Angst

 

Der Bundestagsvizepräsident fordert: "Wir müssen wegkommen von einer Politik der Angst hin zu einer Politik der rationalen Vernunft. Wir sind schon weiter als Karl Lauterbach das denkt." Kubicki ist derzeit in Quarantäne wegen einer Corona-Infektion: "Ich bin infiziert, aber nicht krank. Wie mir geht es Hunderttausenden von Menschen. Die hohen Infektionszahlen, die wir im Moment haben, betreffen überwiegend Geimpfte und Geboosterte und nur zu einem geringen Teil Ungeimpfte. Daran kann man sehen: Die Impfpflicht macht gar keinen Sinn mehr." 

pm, ots

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