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3. Liga: Magdeburg und Kaiserslautern schwächeln - Saarbrücken top

Zwei Handelfer, viel Biss und ein Sohm-Solo entscheiden ein packendes Topspiel mit 3:0 zugunsten von Mannheim.

 

Und das gegen einen ersatzgeschwächten TSV 1860 München, der sich am Ende mit dem 17jährigen Margella als Abwehr-Debütanten und zwei 18jährigen um wenigstens einen Treffer mühte. "Total unglücklich, total nervig", empfand Löwen-Routinier Stephan Salger die Niederlage, zu den weiteren Saisonzielen sagt Salger: "Wir wollen uns nix vorwerfen lassen, wenn die anderen schwächeln. Aber wir sind aktuell nur Randnotiz im Aufstiegsrennen." Mannheim fehlen drei Punkte auf den Dritten Saarbrücken, hat noch ein Nachholspiel in Zwickau zu absolvieren (29. März, ab 18.45 Uhr live bei MagentaSport).

 

Ein Schritt in die richtige Richtung

 

"Es ging darum, dass wir über 90 Minuten seriös spielen", bilanzierte Waldhof-Trainer Patrick Glöckner und warnt vor zu viel Aufstiegsdruck: "Heute war mal wieder ein Schritt in die richtige Richtung: von der Gier, von der Leidenschaft, vor der Leichtigkeit." Big Points für Zwickau für den Klassenerhalt und extrem erhöhter Puls bei Trainer Enochs beim glücklichen 1:0 in Duisburg. MSV-Trainer Hagen Schmidt monierte die vergebenen Chancen: "Deswegen müssen wir uns an die eigene Nase fassen."

 

Aufstiegskampf wird noch spannender

 

Der Aufstiegskampf wird noch spannender! Weil etwa Saarbrücken dem Top-Duo Magdeburg und Lautern auf die Pelle rückt. Nach dem 3:1 gegen Halle, dem 4. Sieg in Folge, "platze ich schon etwas vor Stolz", jubelte Trainer Uwe Koschinat. Somit sind´s nur noch zwei Punkten auf den 2. Platz, weil Kaiserslautern in Freiburg vor 5.000 eigenen Fans nur ein 0:0 erreichte.

 

Das war ein Handballspiel

 

"Damit können wir nicht zufrieden sein", erklärte Trainer Marco Antwerpen: "Wir mussten die Jungs in der Kabine erstmal aufwachen, dass die auch voll beim Spiel sind." Spitzenreiter Magdeburg steht mit 66 Punkten noch gut da, aber auch im 3. Spiel gelingt kein Sieg. Diesmal gab´s ein 0:0 gegen Meppen. "Das war wie ein Handballspiel. Wir hatten nicht so viele Chancen wie normalerweise.", meinte Trainer Christian Titz mit Blick auf Meppens Mauertaktik.

 

Osnabrück hält engen Kontakt zur Spitze

 

Osnabrück hält mit dem 3:1 gegen Viktoria Berlin ebenfalls engen Kontakt zur Spitze. Für Schlusslicht Havelse schaut es nach dem 1:3 gegen Verl extrem schlecht aus. Respekt erneut vor dem insolventen Türkgücü München für großen Kampf beim 0:1 in Wiesbaden. Nach 2 Punkten Abzug wird kommende Woche in einer Betriebsversammlung darüber berichtet, ob die Angestellten weiter Geld erhalten. Der "sehr, sehr stolze" Türkgücü-Trainer Andreas Heraf: "Ob`s tatsächlich nächste Woche aus ist, das werden wir dann sehen." pm, ots, Quelle: Magenta Sport

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