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Hat Boris Becker sein Geschäftskonto als "Sparschwein" genutzt?

Der sechsmalige Grand-Slam-Champion Boris Becker habe sein Geschäftskonto als "Sparschwein" benutzt, um Luxuseinkäufe und Schulgebühren zu bezahlen, so ein Gericht in London.

 

Die deutsche Tennis-Ikone ist wegen 24 Vergehen angeklagt, die mit seinem Bankrott im Jahr 2017 im Zusammenhang stehen. Damals hatte Becker ein Darlehen von 3,5 Millionen Pfund von der Privatbank Arbuthnot Latham für eine Immobilie in Spanien aufgenommen.

 

Becker bei Harrods auf Einkaufstour

 

Trotz seiner finanziellen Schwierigkeiten habe der 54-jährige Hunderte Pfund im Londoner Luxuskaufhaus Harrods ausgegeben und sich Designerkleidung gekauft. Darüber hinaus soll Becker 1,13 Millionen Euro aus dem Verkauf eines Mercedes-Autohauses, das ihm in Deutschland gehörte, auf seinem  Konto beim Boris Becker Private Office (BBPOL) versteckt haben.

 

Erweiterung seines Privatkontos

 

Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass Becker das BBPOL-Konto in Pfund Sterling als Erweiterung seines eigenen Kontos, quasi als sein eigenes Sparschwein, für alltägliche persönliche Ausgaben wie Schulgeld für die Kinder und ähnliches verwendet habe, so die Staatsanwältin Rebecca Chalkley. mei

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