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Ukraine-Flüchtlinge: Klage über frauenverachtende "Hilfsangebote"

Besorgt reagierte die Integrationsstaatsministerin und Bundesflüchtlingsbeauftragte Reem Alabali-Radovan im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ) auf Berichte versuchter sexueller Ausbeutung.

 

"Es liegen einzelne Meldungen über beunruhigende, auch frauenverachtende ,Hilfsangebote' vor, unsere Sicherheitsbehörden gehen konsequent jedem Hinweis nach, verfolgen jeden Anfangsverdacht", sagte Alabali-Radovan. "Der Gedanke ist schrecklich, dass Frauen und Kinder in die Hände von Kriminellen gelangen könnten." Die Polizeien von Bund und Ländern seien inzwischen massiv an Bahnhöfen und Busstationen präsent - auch in Zivil - um die Gefahr zu bannen.

 

Für maximalen Schutz sorgen

 

Zudem arbeite die Koordinierungsstelle gegen Menschenhandel im Bundesfamilienministerium daran, für maximalen Schutz zu sorgen. Sämtliche Hilfsangebote für Frauen seien auch in ukrainischer Sprache verfügbar, darüber werde aktiv vor Ort informiert. pm, ots

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