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Nach Niederlage im Stadtderby: Hertha BSC schaut in den Abgrund

So ist der Klassenerhalt kaum möglich. Viele, die es mit Hertha halten, sehen Rot - nicht erst seit Unions jüngster Machtdemonstration.

 

Dem Verein ist es in dieser Spielzeit nicht gelungen, die Probleme in der Führungsetage und die fehlende Konstanz im sportlichen Bereich so zu lösen, dass eine halbwegs unfallfreie Saison dabei herauskommt. Stattdessen steht man so schlecht da wie lange nicht mehr.

  • 17 Niederlagen nach dem 29. Spieltag hatte Hertha zuletzt in der Saison 2009/10. Fünf Wochen später war der Abstieg in die Zweite Liga besiegelt.
  • Die blau-weißen Fähnchen lagen rund ums Olympiastadion im Dreck. Und waren damit ein Sinnbild für den Zustand von Hertha BSC.
  • Nach dem enttäuschenden Auftritt im Derby gegen den 1. FC Union erlebt der Berliner Fußball-Bundesligist einen neuen Tiefpunkt. Zu deutlich war die dritte Saison-Niederlage im Stadtduell, zu gravierend der Leistungsunterschied zwischen den Rivalen aus Westend und Köpenick.
  • Der Riss zwischen Investor Lars Windhorst und Präsident Werner Gegenbauer, die jahrelangen Turbulenzen auf der Trainerposition, die Entzweiung von Mannschaft und Fans, die sich am Sonnabend anmaßten, die Trikots der Spieler zu fordern, weil diese unwürdig seien, Herthas Farben zu tragen, der Frust von Sport-Geschäftsführer Fredi Bobic. Das alles mündete in einem sportlichen Debakel, das fünf Spieltage vor Saisonende niemand gebrauchen kann.
    pm, ots, Quelle: Berliner Morgenpost, 
    Autorin: Inga Böddeling

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