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3. Liga: Der VfL Osnabrück wahrt seine Aufstiegsambitionen

Der VfL Osnabrück wahrt mit einem 3:2-Sieg gegen tapfere Verler seine Aufstiegschancen. Der Mann des Spiels heißt VfL-Kapitän Marc Heider, der wegen einer Verletzung schon ausgewechselt werden sollte, um dann mit seiner letzten Aktion noch den Siegtreffer zu köpfen.

 

"Dass es da noch klappt mit dem Tor ist natürlich mega, mega geil", so Heider, der die Konkurrenz vor den Mentalitätsmonstern des VfL warnte: "Dass sie in kein Spiel gehen können mit einem ruhigen Gewissen. Dass sie wissen, dass wir immer hintendran sind."

  • Heider weiter: "Wir machen immer weiter. Und wenn´s schmerzt, dann müssen wir da drüber." Vor dem Samstagspiel beim Vierten TSV 1860 München (52 Punkte) hat Osnabrück als Tabellenfünfter nun 51 Punkte. Sechzig-Trainer Michael Köllner ist gegen den VfL gelbgesperrt, war aber nach dem 2:1 in Freiburg zuversichtlich: "Ach, die Jungs werden das schon machen nächste Woche." Es wird Schwerstarbeit für die Löwen - mit oder ohne Köllner.
  •  Der TSV 1860 München zittert sich gegen 9 Freiburger zum 2:1 und dem 4. Platz. Richard Neudecker war mit einem Freistoß-Tor und einer Vorbereitung Mann des Tages bei den Löwen, aber nicht zufrieden mit dem Überzahlspiel nach 2 Freiburger Platzverweisen: "Die 2. Halbzeit haben wir nicht das Spiel gespielt, was wir machen könnten und sollten, um so ein Spiel zu gewinnen. Ich glaube, da haben wir´s schlecht gemacht. Das fand ich gar nicht gut."
  • Trainer Michael Köllner ("Die 3 Punkte waren unser Ziel") ist im nächsten Spiel gegen Osnabrück gelbgesperrt. "Ach, die Jungs werden das schon machen nächsten Woche."
  • Der FSV Zwickau hat den Klassenerhalt nach dem 3:0 beim TSV Havelse mit 40 Punkten so gut wie sicher. Für Joe Enochs soll es auch in der nächsten Saison weitergehen beim FSV: "Der Vorstand hat mir schon signalisiert, dass sie gern mit mir weiterarbeiten wollen. Deshalb wäre es für mich überhaupt kein Problem."
  • Für den Vorletzten Havelse sieht´s mit nur 19 Punkten und 15 Punkten Abstand auf den rettenden 16. Platz dagegen schlecht aus.
  • Die 3. Liga hat einen neuen Rekord-Torschützen und -Vorbereiter: Baris Atik löste mit seinen Scorerpunkten 36 und 37 den bisherigen Top-Scorer Sven Michel ab, der in der Saison 2017/18 auf 36 Torbeteiligungen in einer Spielzeit kam.
  • Atik hatte damit entscheidenden Anteil am 4:2-Sieg der Magdeburger gegen Viktoria Köln, dem 1. Sieg seit 3 Spielen. Nach dem Mini-Tief nun die Wende hin zum Aufstieg? Magdeburgs Trainer Christian Titz blockiert mit 6 Punkten Vorsprung auf den Zweiten Kaiserslautern immer noch jedes Aufstiegsszenario: "Der Sieg ist natürlich wichtig für eine Mannschaft, weil wir auch im Glauben bleiben müssen."
  • Kein Sieger beim 0:0 im Derby zwischen Saarbrücken und Mannheim, dafür aber "ein paar kleine Meinungsverschiedenheiten", so Trainer Uwe Koschinat zu einem Wortgefecht zwischen Spieler beider Mannschaften nach Schlusspfiff.
  • Den größten Aufreger gab es allerdings in der 1. Halbzeit, als Günther-Schmidt für den 1. FC Saarbrücken einen Elfmeter rausholte, den aber auch daneben setzte: "Ich habe verschossen und das ist scheiße. Ich selbst fühle mich am beschissensten damit", ärgerte sich der Unglücksrabe.
  • Eintracht Braunschweig siegt ohne den erkrankten TrainerMichael Schiele mit 1:0 in Wiesbaden. Torwart Jasmin Fejzic hatte nach dem Spiel Sorge, dass Schiele "kurz davor war, den Fernseher zusammenzuschlagen." 

pm, ots, Quelle: Magenta Sport

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