Champions League: Der BVB weist Villarreal mit 4:0 in die Schranken

Borussia Dortmund gewinnt sein Champions-League-Spiel gegen Villarreal souverän mit 4:0, obwohl es in der 1. Halbzeit nicht nach einem so deutlichen Sieg aussah.

 

Bis zur 45. Minute wirkten die Gäste aus Villarreal stabil — kontrolliertes Spiel, solide Defensive, der BVB strahlte wenig Torgefahr aus. Doch in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit: Ecke, Chaos im Strafraum von Villarrea - und mit einem beherzten Kopfball ging Serhou Guirassy zum 1:0 ein.  Kurz nach Wiederanpfiff: Eine Handabwehr auf der Torlinie durch Villareals Juan Foyth. Rote Karte für Foyth nach VAR-Check. Guirassy scheitert beim Elefmeter zunächst, trifft jedoch im Nachschuss zum 2:0. Nur wenige Minuten später: Karim Adeyemi kombiniert stark mit Julian Brandt und netzt zum 3:0 ein. In der Schlussphase: Ein verschossener BVB-Elfmeter durch Fábio Silva (82. Minute). Aber in der Nachspielzeit krönte Daniel Svensson mit einem Kopfball nach einer Flanke den starken Abend mit dem 4:0. 

 

Der Sieg kam überraschend

 

  • Fazit: Der Sieg war nach einer eher schwachen ersten Hälfte überraschend - Villareal hatte das Spiel lange im Griff, war defensiv stabil und wirkte gegen viele BVB-Angriffe vorbereitet.  Doch der BVB nutzte Geduld, Standards und ein entscheidendes taktisches Mittel: Der Wechsel von pressure-basiertem Spiel auf Konter, Nutzung von Flanken und geordnetem Offensivspiel. Für den BVB bedeutet der 4:0-Erfolg nicht nur drei wichtige Punkte - mit zehn Zählern nach fünf Spielen rückt die K.o.-Runde greifbar näher. Das Selbstvertrauen dürfte spürbar steigen, gerade nach der Durststrecke der letzten Spiele.

  • BVB kann sich auf Schlüsselspieler verlassen
  • Der BVB zeigte, dass er sich auch in schwierigen Phasen auf Schlüsselspieler wie Guirassy oder Adeyemi verlassen kann - Tore und Chancen kamen, als es darauf ankam. Die Defensive blieb stabil. Doch die erste Halbzeit zeigt, dass Dortmund gegen tief stehende, defensive Mannschaften präsenter aufreten muss. mei

  • Foto: Pixabay