Der FC Bayern München setzte sich in einem turbulenten, aber knappen Spiel gegen den 1. FC Union Berlin mit 3:2 durch und zieht damit ins Viertelfinale des DFB-Pokals ein.
Es war eine Achterbahnfahrt der Gefühle und der kuriosen Tore:
Standard-Festival und Eigentore: Die erste Halbzeit stand ganz im Zeichen ruhender Bälle und unfreiwilliger Mithilfe der Unioner. Der FC Bayern ging zweimal durch Eigentore der Berliner in Führung: Zuerst lenkte Ilyas Ansah eine Kimmich-Ecke ins eigene Netz (12. Minute), kurz vor der Pause bugsierte dann Diogo Leite einen Freistoß zum 1:3-Halbzeitstand (45.+4) über den eigenen Keeper. Dazwischen erzielte Harry Kane das zwischenzeitliche 0:2 (24.), natürlich ebenfalls nach einer Ecke.
Union gibt nicht auf
Union gibt nicht auf: Die Eisernen ließen sich von den Rückschlägen nicht beirren. Leopold Querfeld hielt Union mit zwei souverän verwandelten Elfmetern im Spiel. Erst verkürzte er nach einem Handspiel von Tah auf 1:2 (40.), dann stellte er nach einem Foul vom Punkt den 2:3-Anschluss wieder her (55.). Spannung bis zum Schluss: Die zweite Halbzeit war ein leidenschaftlicher Kampf. Union drängte mit allem, was sie hatten, auf den Ausgleich und verlangte den Münchnern alles ab. Trotz starker Schlussphase und vielen Torschüssen gelang den Köpenickern aber kein weiterer Treffer mehr.
Eiskalt bei Standards
Am Ende jubelten die Bayern, die durch eine knappe Leistung und die Berliner Geschenke ins Viertelfinale einzogen. Der FC Bayern zeigte sich nach zuletzt wackligen Auftritten wieder eiskalt bei Standards, konnte aber nicht an die Dominanz der Anfangsphase anknüpfen. Bei Union Berlin herrschte trotz des Ausscheidens Stolz über den gezeigten Kampf. Zwei Eigentore erwiesen sich in diesem Pokalfight jedoch als zu schwere Bürde. mei
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