Sie ist keine Ikone sozialer Gerechtigkeit, sondern eine wirtschaftsliberale Hardlinerin aus der alten Elite Venezuelas.
Sie nennt Margaret Thatcher als Vorbild, ist US-Präsident Donald Trump politisch eng verbunden, unterstützt die militärische Zuspitzung Washingtons im Karibikraum ausdrücklich und hält international enge Kontakte zur neuen extremen Rechten.
Keine makellose Heilige
Der Preis belohne also nicht eine makellose Heilige, sondern eine polarisierende Politikerin, die dennoch zur wichtigsten zivilen Gegenmacht in einem autoritären System geworden sei. Nominiert sei Machado für den Preis von Marco Rubio (US-Außenminister) und den US-Kongress-Abgeordneten Mario Diaz-Balart und Maria Elvira Salazar worden. Alle stammten aus Familien von Exil-Kubanern. Machado widmete ihren Preis den "leidenden Venezulanern" und Donald Trump. Der Norwegische Friedensrat hatte in diesem Jahr seine traditionelle Fackelprozession anlässlich der Preisverleihung abgesagt. Begründung: Die diesjährige Friedensnobelpreisträgerin stehe nicht im Einklang mit den Werten des Friedensrates.
pm, ots, mei, Straubinger Tagblatt (Auszug)
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