Angriff mit Hyperschallrakete - Tote im Gazastreifen - Iran kappt Internet - Gedenkfeier in Crans-Montana

Angriff mit Hyperschallrakete auf ukrainische Infrastruktur

 

Russland gab bekannt, im Rahmen eines massiven Angriffs ukrainische Infrastruktur mit einer Hyperschallrakete vom Typ Oreschnik angegriffen zu haben. Bei dem Angriff auf Kiew seien nach Angaben lokaler Behörden vier Menschen getötet und mindestens 22 verletzt worden. Die Angriffe erfolgten kurz nachdem Moskau einen westlichen Plan zur Stationierung von sogenannten  Friedenstruppen in der Ukraine nach einem möglichen Waffenstillstandsabkommen verurteilt hatte.

 

USA wollen Hisbollah in Lateinamerika bekämpfen

 

Die Festnahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro sei ein Schritt in Richtung des US-Ziels, die libanesische Schiitenorganisation Hisbollah aus Lateinamerika zu vertreiben, wo ihr kriminelle Aktivitäten im Zusammenhang mit Drogenhandel, Waffengeschäften und Geldwäsche vorgeworfen werden. Washington hat gewarnt, dass es die Präsenz der Hisbollah und ihrer iranischen Unterstützer in Venezuela nicht länger dulden wird.

 

Venezuela lässt politische Gefangene frei

 

Venezuela hat mit der Freilassung einer „großen Anzahl“ politischer Gefangener begonnen, darunter hochrangige Oppositionelle und mehrere Ausländer. US-Präsident Trump bezeichnete dies als einen Schritt, der von Washington nach der Festnahme von Machthaber Nicolás Maduro gefordert wurde.

 

Tote bei israelischen Luftangriffen im Gazastreifen

 

Bei israelischen Luftangriffen im Gazastreifen seien mindestens 13 Menschen, darunter fünf Kinder, getötet worden, wie die Zivilschutzbehörde mitteilte. Dies geschah trotz einer Waffenruhe, die die Kämpfe weitgehend zum Erliegen gebracht hatte. Weitere Angriffe forderten zusätzliche Opfer im gesamten Gazastreifen.

 

Frankreich will gegen Mercosur-Abkommen stimmen

 

Der französische Präsident Macron erklärte, Frankreich werde gegen ein Handelsabkommen stimmen, das die Europäische Union mit südamerikanischen Staaten unterzeichnen soll, nachdem Bauern aus Protest gegen das Abkommen Straßen und Sehenswürdigkeiten in Paris blockiert hatten. 

 

Wegen Protesten: Iran kappt den Internetzugang

 

Iraner protestierten zum bisher größten Mal seit fast zwei Wochen. Gleichzeitig kappten die Behörden den Internetzugang, und die Zahl der Todesopfer durch das harte Vorgehen der Sicherheitskräfte stieg. Offiziellen Angaben zufolge kamen bei den Unruhen, die mit der Schließung des Teheraner Basars am 28. Dezember nach dem Kurssturz des Rial auf ein Rekordtief begannen, mindestens 21 Menschen ums Leben, darunter auch Angehörige der Sicherheitskräfte. 

 

EU: CO2-Gebühr für Industrieimporte

 

Die umstrittenen neuen EU-Regeln für umweltschädliche Industrieimporte sind nach einer zweijährigen Übergangsfrist am 1. Januar in Kraft getreten. Schwergüter wie Stahl, Aluminium und Zement unterliegen nun einer neuen Gebühr, die sich nach der Menge des bei ihrer Herstellung freigesetzten CO₂ richtet. Peking hat die Maßnahme in einer Stellungnahme scharf kritisiert und sie als unfaire Benachteiligung chinesischer Waren bezeichnet.   

 

Nationaler Trauertag für die Opfer der Brandkatastrophe in Crans-Montana

 

Die schweizereischen, französischen und italienischen Staatsoberhäupter nehmen  einer Gedenkfeier für die Opfer der Crans-Montana-Brandkatastrophe teil. Die Schweiz begeht einen nationalen Trauertag für die Dutzenden Opfer, zumeist Jugendliche, des verheerenden Brandes in einer Silvesterbar. mei

Foto: Pixabay/Geralt