Tödliche Schüsse Minneapolis: Obama und Clinton kritisieren Trump

Nach tödlichen Schüssen in Minneapolis: Obama und Clinton rufen zur Einhaltung der US-Grundwerte auf

 

Die ehemaligen US-Präsidenten Obama und Clinton riefen die Amerikaner dazu auf, nach dem tödlichen Schusswaffengebrauch von Bundesbeamten der Einwanderungsbehörde gegen einen Mann in Minneapolis für die Grundwerte der USA einzustehen. Sie kritisierten Präsident Donald Trumps hartes Vorgehen gegen Einwanderer, das zu dem Tod des Mannes geführt habe, scharf. Trump machte dafür das „Chaos“ der Demokraten verantwortlich. 

 

Minneapolis: Videoaufnahmen von tödlicher Schießerei

 

Videoaufnahmen mehrerer Zeugen der tödlichen Schießerei auf Alex Pretti durch Bundesagenten in Minneapolis zeigten, dass der 37-jährige Krankenpfleger ein Telefon in der Hand hielt, als er zu Boden gedrückt und erschossen wurde. Während des Handgemenges stellten die Beamten fest, dass er eine halbautomatische 9-mm-Pistole bei sich trug, und eröffneten das Feuer mit mehreren Schüssen. Pretti habe eine Lizenz zum Führen einer verdeckten Waffe besessen.

 

Sicherheitsgarantien für die Ukraine

 

Der ukrainische Präsident Selenskyj erklärte, ein US-Sicherheitsgarantiedokument für die Ukraine sei nach zweitägigen Gesprächen zwischen Vertretern Kiews, der USA und Russlands „vollständig fertig“.

 

Venezuela: Präsidentin kritisiert Anweisungen aus den USA

 

Eine Menschenrechtsorganisation berichtete, dass in Venezuela über 100 politische Gefangene freigelassen wurden. Die amtierende Präsidentin Rodríguez erklärte, sie habe genug von den ihrer Meinung nach aus Washington kommenden Anweisungen und wies den US-Druck nach den jüngsten Luftangriffen und der Festnahme von Präsident Maduro zurück.

 

UN-Menschenrechtsrat untersucht iranisches Vorgehen gegen die Proteste

 

Der UN-Menschenrechtsrat beschloss, seine Untersuchung des iranischen Vorgehens gegen die Proteste, bei dem Tausende, darunter Kinder, getötet wurden, auszuweiten. Die Mandate wurden erweitert, um Beweise zu sammeln und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Teheran verurteilte den Schritt als politisch motiviert.

 

Wintersturm legt Teile der USA lahm

 

Ein gewaltiger Wintersturm, der über weite Teile der USA hinwegfegte, hat mindestens 10 Menschenleben gefordert und zu Warnungen vor Autofahrten, massenhaften Flugausfällen und Stromausfällen geführt, da die eisigen Bedingungen anhielten. Im Südosten des Landes waren über eine Million Menschen ohne Strom. mei

Foto: Pixabay