Update Iran-Krieg: Luftschläge auf Teheran, Tel Aviv und Haifa - Straße von Hormus blockiert - Trump will 200 Milliarden Dollar für Krieg

Die Nacht auf den 20. März 2026 war geprägt von massiven gegenseitigen Luftschlägen.

 

Iranischer Gegenschlag („Welle 66“): Der Iran hat in den frühen Morgenstunden eine koordinierte Welle von über 60 Raketen und Drohnen auf israelische Ballungszentren (insbesondere Tel Aviv und Haifa) sowie auf US-Stützpunkte in der Region (Bahrain, Kuwait) abgefeuert. Israelische Behörden melden über 100 Verletzte in der Region Rehovot durch Trümmerteile.

 

Israelische Offensive: Zeitgleich meldeten Aktivisten schwere Explosionen rund um Teheran. Die israelische Armee (IDF) bestätigte eine neue Angriffswelle, die zum Beginn des iranischen Neujahrsfest (Nowruz) begann.

  • Energie-Krieg: Nach dem israelischen Angriff auf das iranische South Pars Gasfeld am 18. März hat der Iran heute erneut die Mina Al-Ahmadi Raffinerie in Kuwait mit Drohnen angegriffen. Katar meldete zudem schwere Schäden an seiner LNG-Infrastruktur, was die globale Energiekrise massiv verschärft.

Politische und personelle Erschütterungen

 

Die Führungsstrukturen beider Seiten stehen unter enormem Druck:

  • Gezielte Tötungen: Nachdem Ende Februar bereits Ayatollah Chamenei getötet wurde, meldeten iranische Medien heute den Tod von Ali Mohammad Naeini, dem Sprecher der Revolutionsgarden (IRGC), bei einem Luftschlag. Zuvor war bereits der Geheimdienstminister Esmail Khatib getötet worden.
  • Trumps Strategie: Donald Trump betonte gestern im Oval Office erneut, dass er keine Bodentruppen in den Iran entsenden werde, forderte jedoch vom Pentagon zusätzliche 200 Milliarden $ für die Fortführung der Luftkampagne. Er behauptet, die industrielle Basis des Irans sei bereits weitgehend „ausgelöscht“.

Die „Stimme der Vernunft“: Joe Kent

 

Der Fall des ehemaligen NCTC-Chefs Joe Kent dominiert weiterhin die US-Medienlandschaft. Nach seinem Rücktritt am 17. März warnt Kent heute in einem neuen Statement vor einer „nuklearen Verzweiflungstat“ des Irans. Er behauptet, dass durch die Tötung der moderaten Führungskräfte nur noch Hardliner übrig seien, die nun den Bau einer Atombombe als einzige Überlebenschance sähen. Die UN und die IAEA (Atomenergiebehörde) stützen Kents Skepsis teilweise und warnen, dass sie den Zugang zu kritischen Anlagen in Isfahan verloren haben.

 

Zusammenfassung der Lage

  • Militär Eskalierend Luftschläge auf Teheran; Raketen auf Tel Aviv.
  • Energie Kritisch Straße von Hormuz faktisch blockiert; Ölpreise auf Rekordhoch.
  • Diplomatie Tot Keine Verhandlungen; UN fordert vergeblich Waffenruhe.
  • Humanitär Verheerend Über 18.000 verletzte Zivilisten im Iran laut lokalen Berichten. Mehr als 2.500 Tote hat der Krieg im Nahen Osten laut WHO gekostet. mei

Foto: Pixabay