Israel bombardiert Beiruter Innenstadt, 182 Tote - Frankreich: Israel untergräbt mit Angriffen Waffenruhe im Nahen Osten

Straße von Hormus. Iran will bis zu zwei Millionen Dollar Gebühren pro Schiff - Wiederaufbau zerstörter Infrastruktur

 

Im Rahmen seines 10-Punkte-Vorschlags zur Beendigung des US-israelischen Krieges gegen den Iran drängt Teheran auf die fortgesetzte Kontrolle über die strategisch wichtige Straße von Hormus – einschließlich der Forderung nach Gebühren von bis zu 2 Millionen Dollar pro Schiff, um dem Land beim Wiederaufbau seiner zerbombten Infrastruktur zu helfen und die Kontrolle über eine der strategisch wichtigsten Wasserstraßen der Welt zu erhalten.

 

Israel greift Beiruter Innenstadt an

 

Die zweiwöchige Waffenruhe zwischen dem Iran und den USA stand auf der Kippe, als Teheran mit erneuten Kampfhandlungen drohte und Israel schwere Luftangriffe auf den Libanon flog. Libanesische Behörden gaben an, dass mindestens 182 Menschen getötet und fast 900 verletzt wurden.

 

Frankreich verurteilt israelische Angriffe auf den Libanon

 

Der französische Außenminister Jean-Noël Barrot verurteilte die israelischen Angriffe auf den Libanon als „inakzeptabel“. Bei den Angriffen wurden 182 Menschen getötet und 890 verletzt. Sie erfolgten einen Tag nach der Vereinbarung über eine zweiwöchige Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran. Während der Iran und die Hisbollah Vergeltungsaktionen starteten, warnte Barrot, die israelischen Angriffe könnten die fragile Waffenruhe untergraben.

 

Trump erwägt Austritt aus der NATO

 

US-Präsident Donald Trump führte Gespräche mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte, wie das Weiße Haus mitteilte. Er erwägte einen Austritt aus dem Bündnis, nachdem die NATO sich im Krieg gegen den Iran nicht an die Seite der USA gestellt hatte. Das Wall Street Journal berichtete, Trump ziehe auch einen Truppenabzug aus einigen NATO-Staaten in Betracht.

 

Taiwans Oppositionsführerin besucht China

 

Die taiwanesische Oppositionsführerin Cheng Li-wun ist zu einem sechstägigen Besuch in China eingetroffen. Obwohl sie sich seit Langem für Taiwans Unabhängigkeit einsetzt, bemüht sie sich nun um eine Verbesserung der Beziehungen zu Peking.

 

Afrika: Dschibuti wählt Präsidenten - Papst Leo besucht Algerien

 

Dschibuti wählt an diesem Wochenende seinen Präsidenten. Es wird allgemein erwartet, dass die Präsidentschaft von Ismaïl Omar Guelleh verlängert wird. Außerdem wird Papst Leo als erstes Oberhaupt der katholischen Kirche Algerien besuchen. Und der Bijagos-Archipel in Guinea-Bissau gehört nun zum UNESCO-Welterbe. mei

Foto: Pixabay