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Kirchenvolksbewegung: Woelki soll auf sein Bischofsgehalt verzichten

Die Kirchenvolksbewegung "Wir sind Kirche" fordert in der "Neuen Osnabrücker Zeitung" vom Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki, während seiner Auszeit auf sein Bischofsgehalt zu verzichten.

 

"Wir sind Kirche"-Sprecher Christian Weisner erklärte: "Kardinal Woelki sollte sich nicht schon wieder gegen berechtigte Kritik taub stellen. Nach dem Kommunikationsdesaster der vergangenen beiden Jahre wäre der Kardinal gut beraten, auf Gelder zu verzichten, selbst wenn diese ihm rechtlich zustehen sollten." Einen Teil der Bezüge Missbrauchsbetroffenen zu spenden sei aber keine gute Idee. "Das werden diese eher als Hohn empfinden", vermutete Weisner.

 

Frage nach der Bischofsbesoldung

 

Der Bundessprecher fügte hinzu, die Situation werfe einmal mehr die grundsätzliche Frage nach der Bischofsbesoldung in Deutschland auf. Diese werden wie auch andere Gehälter in der Kirche im Rahmen von Staatsleistungen, also vom Steuerzahler, übernommen.

 

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Im Zusammenhang damit müsse man auch ganz grundsätzlich das Finanzgebaren des Erzbistums Köln und wer darüber zu entscheiden hat hinterfragen. Kürzlich war bekannt geworden, dass der Kölner Erzbischof sein Gehalt in Höhe von rund 13.800 Euro weiter bezieht, obwohl er derzeit eine Auszeit von seinem Amt nimmt. Der Bund der Steuerzahler hatte das kritisiert. pm, ots

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